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Malteser Jugend Hamburg

Archiv (bis 04/2014)

Neuer Führungskreis der Malteser Jugend in der Erzdiösese Hamburg

Am vergangenen Wochenende fand im Wentorfer Niels-Stensen-Haus die Diözesanjugendversammlung statt, auf der knapp 40 Teilnehmer ihren neuen Führungskreis gewählt haben: Malte Majowski aus Barmstedt ist neuer Diözesanjugendsprecher. Zusammen mit seinem Team bestehend aus Sebastian Zorn (stv. Diözesanjugendsprecher aus Uetersen), Carina Schmidt (stv. Diözesanjugendsprecherin aus Timmendorfer Strand), Jonas Bernzen (Diözesanjugendvertreter aus Hamburg), Henrik Wieners (Diözesanjugendvertreter aus Barmstedt) und den Kassenprüfern Martin Krempa (aus Uetersen) sowie Dominic Friederich (aus Uetersen), wird er zunächst für die nächsten zwei Jahre die Malteser Jugend führen. Der Führungskreis setzt sich für die Interessen der Kinder und Jugendlichen ein, organisiert große Veranstaltungen sowie Zeltlager und initiiert neue Projekte. Wir wünschen dem gesamten Team alles Gute für die vielen wichtigen Aufgaben!


Abgedreht - neuer Film der Malteser Hamburg ist im Kasten

Ein Heer von Maltesern, Komparsen und Filmleuten bevölkerte einen Ort, den die meisten von uns zuvor wohl nicht kannten: Im Schatten der Imtech-Arena auf dem Gelände der Stadtreinigung Hamburg wurde am Samstag, 22. März, der Großteil des neuen Malteserfilms gedreht. Darunter fanden sich auch einige Gruppenleiter der Malteser Jugend und das gesamte Leitungsteam des Schulsanitätsdienstes Hamburg-Stadt.

Ganz besonders filmreif waren Jenny und Nico mit ihren RUND-Kenntnissen (Realistische Unfall- und Notfalldarstellung). So viele offensichtlich Schwerstverletzte mit bester Laune gibt es vermutlich selten zu sehen. Beachtlich war das Durchhaltevermögen der vielen Aktiven an diesem Tag. Nicht wenige waren bis zu 24 Stunden auf den Beinen. Hut ab an alle! Wir sind gespannt, wann die Arbeiten abgeschlossen sind und es dann heißt: Film ab!


Auf die Plätze, fertig, bestanden! Acht neue Mini-Helfer gehen an den Start.

In Hamburg einmalig: An der St. Antonius Grundschule im Stadtteil Winterhude engagieren sich bereits die Jüngsten, wenn es um Erste Hilfe für ihre Mitschüler geht. Das ist im Schulsanitätsdienst in Hamburg bisher außergewöhnlich, denn normalerweise läuft das Malteser Projekt nur an weiterführenden Schulen. Anna Zaubitzer, Einsatzsanitäterin sowie Helfervertreterin bei den Maltesern und Lehrerin an der Grundschule, hat sich aber aus guten Gründen dafür eingesetzt, den SSD auch an ihrer Schule zu etablieren: „Die Stärke der Kleinen liegt einfach darin, dass sie ihre Mitschüler besonders gut trösten können, wenn etwas passiert ist. Die Kinder, die bereits mitmachen, sind unglaublich stolz und motiviert.“ Der SSD will Hemmschwellen abbauen und mithilfe des Themas Erste Hilfe Kindern mehr Verantwortungsgefühl für ihre Mitschüler vermitteln. Das Motto lautet: Rantrauen statt abhauen!
Am Dienstag, 04.02., wurden acht weitere Kinder von Anna Zaubitzer und Michael Moewius (Leiter des Schulsanitätsdienstes bei den Maltesern in Hamburg) zu neuen „Mini-Helfern“ ernannt. Zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler unter Beweis gestellt, dass sie die stabile Seitenlage beherrschen und eine Schnittwunde fachmännisch verarzten können. Die neue SSD-Gruppe hatte sich seit September 2013 einmal wöchentlich zur Ausbildung getroffen. Nachdem sie nun ihre Abschlussprüfung bestanden haben, dürfen sie in ihre ersten „Einsätze“ auf dem Schulhof geschickt werden. Und nicht nur innerhalb der Schule werden Hemmschwellen abgebaut: „Die Kinder sind echte Multiplikatoren, besonders innerhalb ihrer Familien. Wenn die Kinder plötzlich die stabile Seitenlage beherrschen, geraten die Eltern in Zugzwang auch ihre Erste Hilfe Kenntnisse aufzufrischen“, sagt Anna Zaubitzer.
Weitere Informationen zum Malteser Schulsanitätsdienst 


Aufgetankt starten wir in ein neues Malteser-Jugend-Jahr

Die Frage des Wochenendes lautet: Macht Schokolade glücklich?
Vom 17.-19. Januar trafen sich 27 Jugendgruppenleiter im schönen Hoisdorf, um gemeinsam in ein neues Jahr zu starten und einmal ordentlich aufzutanken. Am Freitagabend haben wir traditionell in großer Runde Raclette gegessen. Am nächsten Tag ging es weiter mit selbstgemachten Wichtel-Geschenken zum Thema Glück: Glücksbringer wurden ebenso verschenkt, wie viel Schokolade, Glücks-Frühstücksbrettchen oder ein Sorgenfresserchen. Bei einem Speed-Dating konnten wir nicht nur unseren neuen Jugendreferenten, sondern auch die anderen Gruppenleiter noch einmal anders kennen lernen. Ein Überraschungsausflug ins Schokoladen-Museum folgte. Wie wird die Kakaobohne angebaut? Wie nach Deutschland verschifft? Wie werden die bitteren Kakaobohnen zu leckerer Schokolade? Und warum ist weiße Schokolade eigentlich gar keine Schokolade? Nach all unseren Fragen durften wir dann noch unsere eigene Schokolade kreieren: Gummibärchen-Schokolade oder doch lieber Chili? Cornflakes oder auch mit Smarties. Alles war dabei.
Nach einem lustigen Spiele-Abend und der Feier der Heiligen Messe am Sonntag ging ein schönes Wochenende zu Ende. Bleibt noch eine Frage zu klären: Hat die Schokolade glücklich gemacht? Wenn man sie zusammen mit 27 anderen Gruppenleitern der Malteser Jugend an so einem gemütlichen Wochenende isst, dann bestimmt ja.
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Herzlich willkommen! Unser neuer Jugendreferent Peter Klein im Gespräch

Was liegt zwischen Gelsenkirchen-Schalke und Hamburg-Steilshoop? Viele Kilometer, um genau zu sein 362, einige Autobahnkreuze und bei mittelmäßig schlimmem Stau ungefähr vier Stunden Fahrt. Für Peter Klein alles kein Hindernis. Vor vier Wochen, zu Beginn des Jahres 2014, tauschte der 37jährige seine Heimat im Ruhrpott ein gegen einen Neuanfang in der Hansestadt. Wie dieser erste Monat als neuer Malteser Jugendreferent war, haben wir Peter Klein mal gefragt. Vielleicht verrät er uns ja auch, ob er sich bereits für einen neuen Fußballverein entscheiden hat und ob er in Sachen Leibgericht nach wie vor das Ruhrgebiets-Traditionsgericht Currywurst bevorzugt oder bereits zum Fischbrötchen tendiert.

1.) Wie war der Umzug von Gelsenkirchen nach Hamburg?
Das war recht easy und entspannt. Zur Wohnungsübergabe Mitte Dezember kam ich in aller Frühe mit den größeren Möbelstücken im Anhänger angerauscht. Ein alter Freund aus Pfadfinderzeiten wohnt hier in Hamburg und packte nach einer Begrüßung mit Fritz-Kola und Franzbrötchen mit an. Und so hatten wir schnell eine erste Struktur in der Bude. Mit einer zweiten Rutsche war dann noch vor Weihnachten der Rest hier und so konnte ich meine alte Wohnung in Gelsenkirchen nach Weihnachten übergabefertig machen.

2.) Wie ist Dein erster Eindruck von den Maltesern und von der Malteser Jugend?
Die Hauptberuflichen in der Dienststelle, der DJFK und die ehrenamtlichen Gruppenleiter haben mich sehr sehr herzlich empfangen. Froh bin ich über die große Altersspanne bei den Gruppenleitern, da war ich positiv überrascht: Ich bin gar nicht der Älteste. Auch sehr bunt sind die vielfältigen Biographien. Es sind Schüler dabei, junge Menschen in Ausbildung und  in verschiedenen Bereichen tätige Malteser. Beeindruckend ist für mich die Selbstverständlichkeit, wie die Sorge um den Nächsten bei allen im Blick ist. Auch das gemeinsame Innehalten und gemeinsame Gebet hat immer wieder seinen Raum. Als alter Rettungssanitäter freue ich mich, demnächst auch mal bei Einsätzen dabei zu sein. Bei den bisherigen Treffen kristalliert sich immer wieder heraus: Die Einsatzdienste sind spannende Herausforderung für viele und stiften Gemeinschaft. Finde toll, dass sich Malteser schon in der Jugend nicht nur um sich selbst drehen, sondern gemeinsam für Mitmenschen unterwegs sein wollen. Das zeigen sie auch bei Sozialaktionen, die zum Teil ja auch auf der Internetseite spitzenklassemäßig dokumentiert sind. Toll finde ich auch, dass ungeachtet zu den riesigen Distanzen innerhalb der Erzdiözese immer wieder Veranstaltungen stattfinden und dabei auch alte Grenzen ganz selbstverständlich überschritten werden.

3.) Was steht aktuell für Dich an? Welche Aufgaben gehst Du als Erstes an?
Im Moment bin ich noch dabei, mich in meine Aufgaben einzuarbeiten. Auf der einen Seite hat sich so Einiges angesammelt auf meinem Schreibtisch, was abgearbeitet werden möchte. Aber wichtiger noch ist mir das Kennelernen der Menschen, die in der Erzdiözese für die Malteser Jugend aktiv sind. Viele Gruppenleiter habe ich schon bei dem Auftankwochenende Mitte Januar kennengelernt, bis Pfingsten nehme ich mir vor, alle Gruppen vor Ort besucht zu haben. Zumindest die Gruppen, die das auch einrichten können und wollen. Dann werden die Planungen des Pfingstlagers nun konkreter. Da muss ich gut aufpassen, denn wir sind im Jahr 2015 Ausrichterdiözese für die Region Nord-Ost.

4.) Was möchtest Du in 2014 unbedingt mit der Malteser Jugend erreichen?
Habe aus dem Ruhrpott keinen Plan mitgebracht, der nun krampfhaft abgearbeitet werden muss. Die Malteser Jugend lebt von der Freiwilligkeit, der Freiheit der Gruppen und dem ehrenamtlichen Engagement der Gruppenleiter. Meine Aufgabe ist es, den Ball im Spiel zu halten, erreichbar zu sein und Aufgaben im Hintergrund zu erledigen, die man keinem Ehrenamtlichen zumuten kann. In diesem Jahr freue ich mich besonders auf die beiden Zeltlager, den Katholikentag und das Gemeinschaftswochenende. Mein Wunsch für das zweite Halbjahr ist die Erarbeitung eines Baukastens von Angeboten, mit denen ich den Gruppen in den Gliederungen helfend für besondere Gruppenstunden, Wochenendaktionen, Stadtteilfeste,… zur Seite stehen kann. Da bin ich gespannt, was für einen Bedarf ich dazu im ersten Halbjahr mitbekomme. Mal sehen, ob und wo ich Impulse setzen kann!


Nikolausaktion 2013 im Malteser Nordlicht

Inzwischen ist es so etwas wie eine kleine Gruppentradition, dass die Malteser Jugend aus Hamburg zum Nikolaus selbstgebackene Kekse ins Malteser Nordlicht bringt.
Das Malteser Nordlicht ist eine Übergangseinrichtung für drogenabhängige obdachlose Männer, die geschaffen wurde, um den Bewohnern den Wiedereinstieg in die Gesellschaft zu ermöglichen.
Am Mittwoch, 04.12., trafen sich die Kinder und Jugendlichen zum gemeinsamen Kekse backen und verpackten diese anschließend in kleine Tüten. Eine Woche später, am Mittwoch, 11.12., startete dann die eigentliche Nikolausaktion: Wir fuhren mit unseren Keksen zum Nordlicht und wurden dort bereits freudig erwartet.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde machten wir uns an unsere kreative Arbeit: Gemeinsam mit einigen Bewohnern des Nordlichtes bauten wir aus Fimoknete Figuren für ihre Weihnachtskrippe. Neben lustigen Gestalten entstanden dabei auch Gespräche zwischen den Jugendlichen und Bewohnern und die anfängliche gegenseitige Scheu verschwand ziemlich schnell.

Der zweite Teil der Gruppe tobte sich in der Küche beim Pizza backen aus. Fachkundig wurden Paprika, Ananas und Käse verarbeitet und unter großen Tränen fanden auch die Zwiebeln ein geschnittenes Ende. Der Duft der Pizza strömte durchs ganze Haus und lockte immer mehr Bewohner an, die uns zunächst teilweise schüchtern gegenüber traten, da manche von ihnen durch das Leben in der früheren Obdachlosigkeit Ablehnung durch Jugendliche erfahren hatten.
Umgekehrt hatten die wenigsten Jugendlichen vorher so nahen und direkten Kontakt zu drogenabhängigen obdachlosen Männer gehabt.
Und genau deshalb ist uns die Nikolausaktion so wichtig, denn hier entsteht eine echte Brücke! Die Männer sind immer noch ein Teil unserer Gesellschaft, der nicht an den Rand gedrängt werden darf. Dazu wollen wir gerne unseren Teil beitragen!

Wir hörten von beeidruckenden Schicksalsschlägen der Bewohner und manche verrieten uns ihre Lebensgeschichte. Wir entdeckten beim Basteln, dass echte Künstler unter ihnen sind und einer der Bewohner malte mit Pastellkreide beeindruckende Bilder von uns für uns.

Beim Verabschieden unterhielten wir uns mit einem Betreuer der Einrichtung, der unsere Sozialaktion sehr lobte. Er erzählte, dass in der Vorweihnachtszeit zwar viele wichtige und gute Aktionen für Kinder und auch alte Menschen durchgeführt würden, aber selten bei und mit Obdachlosen. Genau deswegen wollen wir auch, wie in den vergangenen Jahren zuvor, nächstes Jahr gerne wiederkommen. Es war ein tolles gemeinsames Erlebnis, das uns alle hoffentlich lange begleiten und in Erinnerung bleiben wird.
Bilder der Nikolausaktion gibt es in der Galerie.


In der Weihnachtsbäckerei...

...waren am Mittwoch, 18.12., die angehenden Schulsanitäter der Gyula Trebitsch Schule aus Tonndorf und stellten zusammen mit Michael Moewius von den Maltesern und der Kursleitung Frau Wolbring-Priebe Weihnachtshäuschen für den Kindertreff Oldenfelde e.V. her. Albert Matern und Alexander Wiegers übergaben die 50 Päckchen am Nachmittag im Kindertreff an die Leiterin Frau Trampert. Was für eine tolle Idee!


Malteserjugendliche belegen dritten Platz bei Bundeswettbewerb

Aachen/Barmstedt. Wer hilft im Notfall am schnellsten und besten?
Beim Bundeswettbewerb für Helfer in Aachen erreichten die Barmstedter Malteserjugendlichen am Samstag, 21.09., einen hervorragenden dritten Platz. Aus  ganz Deutschland waren Malteser Helfer angereist, um ihr Können  im  Bereich Notfallversorgung unter Beweis zu stellen.  
1800 Teilnehmer und Gäste erlebten spannende Wettkämpfe. Das Team bestehend aus Jana und Sara Wienert, Camie Marotz, Malte und Michael Majowski, Jonas Beumer, Albert Mattern, Marcel Leshinski und Vivien Konen setzte sich gegen 15 Teams aus ganz Deutschland durch und erreichte den dritten Platz. Beim Bundeswettbewerb beweisen Malteser Einsatzkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet ihr Können in komplexen Aufgaben aus der Notfallversorgung. Simulierte Flugzeugabstürze, Autounfälle oder auch gespielte Messerstechereien, diese und weitere realistische Gefahren-Szenarien, die taktisches und handwerkliches Geschick unter höchstem Zeitdruck erfordern, verlangten von den Teilnehmern eigenständiges und flexibles Handeln. 

Michael Majowski, Beauftragter der Malteser im Kreis Pinneberg, erklärt: „Während des Wettbewerbs gab es sowohl Erste Hilfe Stationen, als auch Notfallszenarien, die als praktische Übung zu absolvieren waren. Auch mussten kreative Fähigkeiten beim Malen bewiesen werden, allerdings etwas erschwert da der Stift an einem Band von 10 Spielern gleichzeitig geführt wurde. Die Gruppe, hat echtes Teamwork geleistet, wir sind sehr stolz auf unseren dritten Platz, immerhin traten 18 Gruppen gegeneinander an.“
 
Neben dem großen Bundeswettbewerb wurde in Aachen zudem der 60. Geburtstag des Malteser Hilfsdienstes gefeiert. In persönlichen Video-Botschaften gratulierte u.a. Bundeskanzlerin Angela Merkel zu diesem Jubiläum. Der Großmeister des Malteserordens Fra' Matthew Festing unterstrich in seinem Grußwort, Gewinner seien alle, die in Zukunft von dem trainierten Hilfe-Können der Malteser profitieren werden.


Nach dem Bujula ist vor dem Bujula!

Auch dieses Jahr machte sich wieder ein Reisebus von Hamburg aus dem hohen Norden auf zum Bundesjugendlager. „Glück auf- Komm´Pott“ lautete dieses Jahr das Motto in Gelsenkirchen. Im Lagerlied hieß es „Glück auf, Glück auf, jeder Tag beginnt mit Sonnenschein….“

Das gute Wetter hatten wir auf jeden Fall. Eine Woche verbrachten wir im Lager, konnten den Bergbau kennenlernen, an Spielen teilnehmen, Ausflüge machen und bei einer Sozialaktion Gutes für Rollstuhlfahrer tun. Für die Internetseite http://wheelmap.org  testeten wir die Stadt Essen auf Rollstuhl-Tauglichkeit. Auch die langen Abende am Lagerfeuer bei Gitarrenmusik und Gesang im Kreis einer großen Gemeinschaft werden uns wohl alle noch lange in Erinnerung bleiben. Ein schönes Lager ging zu Ende, aber nicht ohne eine neue Einladung.

Nächstes Jahr freut sich die Diözese Paderborn auf unseren Besuch und hat und beim Kleinkunstabend auch schon einen kleinen Einblick in ein mysteriöses Motto gegeben. Wir bleiben gespannt! Bis dahin schaut mal in der Bildergalerie vorbei!


Alles Gute, Lilli!

Mitte Juni hat Therese "Lilli" Ahner das Jugendreferat verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Die Malteserjugend in der Diözese Hamburg sagt DANKE:

"Liebe Lilli,
wir möchten uns herzlich bei Dir für die tolle gemeinsame Zeit bedanken! Du warst eine klasse Jugendreferentin und immer für die Malteserjugendlichen aus der ganzen (nicht ganz kleinen!) Diözese Hamburg da! Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit Dir zusammen zu arbeiten, zu lachen, zu planen, zu organisieren, zu diskutieren - immer hast Du uns gezeigt: unsere Belange sind Dir wichtig! Dafür danke und für Deine neuen Aufgaben alles Gute! Wir sehen uns hoffentlich hier oder da mal wieder!
Dein Diözesanjugendführungskreis: David, Franzi, Silvio, Dominic, Diana, Gesa und Carina im Namen der gesamten Malteser Jugend im Norden!"


Jetzt anmelden für das Gemeinschaftswochenende 2013!

Auf geht's den nördlichsten Teil der Diözese! Es ist eine lieb gewonnene langjährige Tradition: Das Gemeinschaftswochenende der Malteser Jugend in der Diözese Hamburg.
Nachdem es im Jahr 2012 nach einem fantastischen Bundesjugendlager einmal ausgesetzt wurde, soll es in diesem Spätsommer wieder stattfinden.
Alle Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter sowie alle Malteser Jugendliche sind deshalb von Freitag, dem 6., bis Sonntag, dem 8. September 2013, herzlich in den Norden unserer Diözese, nach Flensburg, eingeladen!
Alle weiteren Informationen findet gibt's hier. Wir freuen uns auf Euch!


Uns schickte der Himmel...ins Alten- und Pflegeheim St. Bernard

Mit frisch gebackenem Madarinen-Quark-Kuchen, Blaubeermuffins und Mandelkuchen im Gepäck machten sich am vergangenen Samstag 15 Jugendliche aus den Malteser Kinder- und Jugendgruppen der Diözese Hamburg auf zur 72-Stunden-Aktion. Motto: "Uns schickt der Himmel", Ziel: das Alten- und Pflegeheim St. Bernard am Mariendom. Dort begrüßte die Pflegedienstleitung die Kinder und Jugendlichen, die anschließend in 2erTeams die Betreuung einer älteren Person übernahmen.
Dabei wurde aus der Zeitung vorgelesen, gemeinsam Gesellschaftsspiele gespielt, im Park spazieren gegangen, je nachdem was die Seniorin bzw. der Senior gerne unternehmen wollte. Franziska Mathes, stellvertretende Diözesanjugendsprecherin, war begeistert: " Es gab an dem Nachmittag überhaupt keine Berührungsängste, im Gegenteil, es waren sehr schöne Begegnungen zwischen Jung und Alt." Jonas aus der Hamburger Kindergruppe flirtete sogar ein bisschen mit einer älteren Dame: "Schauen Sie, extra für Sie kommt die Sonne raus!"
Nach den Aktionen wurde gemeinsam Kaffee getrunken und der morgens selbst gebackene Kuchen wurde von allen Seiten hoch gelobt. Lilli Ahner, Diözesanjugendreferentin, erklärte: "Einige der Kinder und Jugendlichen sammelten an diesem Nachmittag erstmals Erfahrungen im Umgang mit alten, pflegebedürftigen Menschen, für sie war das Füttern, Kaffee anreichen oder auch das Rollstuhl Schieben etwas ganz Neues. Und trotzdem gab es auf allen Seiten nur Begeisterung und eine tolle Stimmung!"

Am Ende des Tages wünschten sich Bewohnerinnen, Bewohner und Pflegepersonal des Seniorenheims St. Bernard nur noch eins: regelmäßigen Besuch von den Kinder und Jugendlichen der Malteser Jugend. Beim Abschied gab es das optimistische Versprechen: "Die Hamburger Jugendgruppe tut ihr Bestes und versucht, nun regelmäßig vorbei zu kommen!"

Hier gibt es ein paar Bilder von der 72-Stunden-Aktion.


Erster Platz für die Schulsanitäterinnen der Sophie-Barat-Schule

Bereits zum vierten Mal echte Spitzenklasse: Die Schulsanis der Sophie-Barat-Schule sind im Gymnasialzweig erneut Sieger beim Wettbewerb der Hamburger Schulsanitätsdienste. Asthmaanfall, Fremdkörper im Auge, Fußbruch, Bewusstlosigkeit, allesamt Situationen, in denen schnelle Hilfe von Nöten ist. Diese und acht weitere Situationen wurden mithilfe von täuschend echt geschminkten Verletzten bei dem Wettstreit simuliert.
26 Teams der Jugendorganisationen des DRK, der Johanniter, des ASB und des Malteser Hilfsdienstes aus 23 weiterführenden Schulen traten dabei gegeneinander an. An 12 Stationen, waren die Schulsanis Situationen ausgesetzt, die im schlimmsten Fall auch auf dem Schulhof auf sie zukommen können. Ob sie diesen dann bis zum Eintreten des Notarztes gewachsen sind, wurde getestet.

Malteser Stadtarzt André Dankert verriet: „Die Jugendlichen machen das schon sehr gut, sie wissen, was im Notfall zu tun ist. Hin und wieder weise ich auf Kleinigkeiten hin, die verbessert werden könnten. Zum Beispiel erinnere ich sie daran, sich bei dem Verletzten vorzustellen, das ist wichtig, um Vertrauen herzustellen, dann kann in Ruhe und Gelassenheit mit der nötigen Konzentration mit der Erstversorgung begonnen werden.“

Schulsanis sind in doppelter Hinsicht ein Gewinn: Sie setzen sich für ein gutes Miteinander an ihrer Schule ein, übernehmen Verantwortung für ihre Mitschüler und engagieren sich später, wenn sie mindestens 18 Jahre alt sind, auch häufig im Sanitätsdienst auf Veranstaltungen.

Auch Oberschulrat Rainer Köker, Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) und Fred Babel, Präventionsexperte für Schulen bei der Unfallkasse (UK) Nord lobten die Nachwuchs-Sanitäter des Malteser Hilfsdienstes, des DRK, der Johanniter Unfallhilfe und des ASB: „Die Schulsanitäter leisten einen wertvollen Beitrag zur Rettungskette. Durch ihre kompetente Erstversorgung wird manche gravierende Unfallfolge gemildert“.

Hier geht's zum Filmbeitrag von Sat1 Hamburg.


Auch "Balu und Du"-Teams können pilgern

Vorab: Wer wissen will, um wen es hier geht, klickt: www.balu-und-du-hamburg.de

Und hier jetzt ein Pfingstlager-Erlebnisbericht von Simon, der sich, genau wie Jenni, als „Balu“ engagiert:

„Ja, da waren wir gespannt, wie es wohl werden würde, ein Wochenende lang auf eine Pilgerrreise zu gehen! Ob das gut geht? Wir als Tandems, mit lauter Malteser Jugendlichen, mitten in Sachsen im Schullandheim Lampersdorf?
Erstmal musste jedoch eine lange Busfahrt und die erste Nacht mit Schlafsack und Isomatte im Zelt überstanden werden, dann konnten wir lospilgern. Quasi einfach mal "Hin und Weg"! Zwei passionierte Wanderer und erfahrene Pilger nahmen uns die nächsten Tage mit auf ihre Pilgereise. Sie erklärten uns, was man so zum Pilgern braucht, die Antwort lautet: "Sieben Sachen", verrieten, wie man den heiligen Gral findet (spannendes Großgruppenspiel) und wie die Tochter vom Wirt wieder gesund wird (kniffliges Stationsspiel). Am letzten Abend haben sie mit dem ganzen Lager ihre Kräfte in einem Spiel der Duelle gemessen.
Trotz der anstrengenden Pilgerreise blieb noch genug Zeit, um zu schnitzen und zu sägen, auf dem Spielplatz zu spielen, sich im Wikingerschach zu messen und abends beim Feuer gemütlich zusammenzusitzen, sich alte Geschichten zu erzählen und Stockbrot zu machen.
Als Höhepunkt stand am Sonntag „echtes Pilgern“ auf einem kurzen Stück des Jakobsweges an: Wir starteten in Collm und pilgerten auf einen Berg, wo wir von einem alten Aussichtsturm einen wunderschönen Rundumblick über blühenden Raps und die sanften Hügel Sachsens hatten, und wo wir dann einen gemeinsamen Gottesdienst feierten.
Das großartige Essen ließ uns auch den letzten Sturm auf unserer Reise - ein Unwetter am Sonntagabend - gut überstehen, und so blieb uns am Ende nur noch, den Maltesern für eine tolle und erlebnisreiche Pilgerreise zu danken, glücklich die Heimreise mit dem Bus nach Hamburg anzutreten und uns schon jetzt auf das nächste Pfingstlager zu freuen!“ 
Fotos vom Pfingstlager gibt's in der Bildergalerie.


Wie sicher ist eigentlich das Bermuda Dreieck?

Als Alexander Becker am Freitag Mittag in der allwöchentlichen Kollegen-Runde fragte, wer denn am Wochenende alles den evangelischen Kirchentag besuchen würde, antwortete Lilli mit einem ironischen Unterton „Die Jugend bestimmt nicht, wir sind im Kloster“. „Na, dann weiß ich Euch wenigstens schon mal in Sicherheit,“ schmunzelte Becker. Wenn sich der Diözesangeschäftsführer da mal nicht getäuscht hat. Schließlich waren wichtige Meilensteine unseres Wochenendes die Bereisung des Bermuda Dreiecks, ein Abstecher in Himmel und Hölle und dann hatten wir Samstag Abend am Lagerfeuer auch noch Besuch von Werwölfen!
Das hört sich verrückt an? Ach was, so schlimm war es gar nicht! Denn die Teilnehmer unserer Fortbildung wissen schließlich nun ganz genau:

  • dass sie das Bermuda Dreieck durch geschicktes Überspringen des auf dem Boden liegenden Seils überlisten können
  • dass Himmel und Hölle der Spiele-Theorie jedem Gruppenleiter begegnen können und aber auch wie sie geschickt damit umgehen
  • und dass man die Werwölfe ganz einfach in die Flucht schlagen kann, wenn man die Ohren spitzt, der Seherin vertraut und vor dem Schlafen gehen die Karten einfach wieder in ihre Spieleverpackung sperrt.

Nach einem Wochenende in strahlenstem Sonnenschein und in der friedlichen Umgebung der Mönche haben unsere neun fleißigen Gruppenleiter sicherlich viele neue Ideen für Ihre Jugendarbeit im Gepäck und dürfen sich stolz nun offiziell „Helden der Gruppenstunde“ nennen. Und für alle, die jetzt traurig sich, dass sie nicht dabei sein konnten: Fotos findet Ihr in der Bildergalerie.


Die Jugendinfo heißt jetzt "Spitzenklasse"

Spitzenklasse war die Jugendinfo eigentlich schon immer, ab sofort heißt sie auch so. Im neuen Outfit, mit bewährt spannenden Themen aus dem Bereich der Bundesebene und aus den Regionen, gibt es die aktuelle Ausgabe hier zum Download.


Jetzt anmelden für die 72-Stunden-Aktion!

Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ setzen sich bei der bundesweit größten Sozialaktion 2013 die Jugendlichen der katholischen Kirche für das Gute ein. Innerhalb von 72 Stunden werden in ganz Deutschland vom 13.-16. Juni verschiedenste Aktionen von Jugendgruppen umgesetzt, die das Leben in unserem Land von jetzt auf gleich noch ein wenig besser machen. Bei so einer Aktion darf natürlich die Malteser Jugend Hamburg nicht fehlen! Hier gibts nähere Infos und ein Anmeldeformular!


Hin und weg - ich packe meine sieben Sachen!

Nur noch wenige Wochen, bis das diesjährige Pfingstjugendlager an den Start geht!
Vom 17. bis 20. Mai 2013 geht es nach Lampersdorf. Keine Ahnung, wo das ist? Macht nichts, hier wird's erklärt: Lampersdorf ist sehr ländlich gelegen, in der Diözese Dresden/Meißen. Zwischen Oschatz und Wermsdorf haben wir einen schönen Lagerplatz für Euch ausfindig gemacht. Am Jakobsweg gelegen werden wir dort in wunderbarer Umgebung unser Quartier aufschlagen. Ein Sprichwort sagt, „wenn man unterwegs ist und pilgert, ist man nie allein.“
In der Geschichte gab es viele gute Gründe sich auf den Weg zu machen und noch heute lohnt es ab und an aufzubrechen, um Neues zu entdecken oder Wertvolles zu erspüren. Auch auf unserem Lager wird es dazu Spannendes zu erfahren und zu erleben geben. Unter dem Motto: „Hin und weg – Ich packe meine sieben Sachen“ laden wir
Euch zu einer ereignisreichen Zeit, einem Stück gemeinsamen Weges, zur Begegnung
z. B. am Lagerfeuer, zum erleben von Abenteuern, zum Spielen und zum Sammeln
der sieben Sachen ein.


Malteser Jugend mit vollen Terminplanern

Pfingstlager, Balu und Du-Aktionstag, Wettbewerb der Hamburger Schulsanitätsdienste, 72-Stunden-Aktion, neue Facebook-Aktivitäten und und und… Das Malteser Jugend Jahr 2013 wird alles andere als langweilig weitergehen.

Der DJFK stellte am vergangenen Sonntag, 03.03., zahlreiche neue Projekte und Aktivitäten vor. Anlass war die Diözesanjugendversammlung, die unter der Leitung von David Beumer erstmals in Schwerin stattfand. Gastgeber Andreas Konen, Landesbeauftragter für Mecklenburg-Vorpommern, freute sich über die zahlreichen neuen Gesichter: „Wir sind hier in Schwerin noch eine relativ kleine Gruppe, umso schöner ist es, dass wir heute hier in so einer großen Runde zusammen sind.“

Tagesordnung und Stuhlreihen war gut gefüllt und sowohl der Jahresrückblick, als auch die Aussicht auf das, was für 2013 geplant ist, ernteten Applaus. Diözesanjugendreferentin Lilli Ahner bat um rege Teilnahme und freut sich auf die kommenden Aktionen und Projekte.
Zwei Highlights in 2012 waren der Sonderpreis für die Schulsanitäter der Stadtteilschule Bramfelder Dorfplatz/Hegholt und das Ausrichten des Bundesjugendlagers in Ratzeburg. Dafür dankte Bezirks- und Diözesangeschäftsführer Alexander Becker den Jugendlichen besonders: „Danke für das Bundesjugendlager, das war großartig. Damit haben wir uns ein kleines Denkmal gesetzt, und man hat die besondere Gemeinschaft zwischen Erwachsenen- und Jugendverband gespürt.“

Die Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter der Gliederungen berichteten anschließend über ihre Highlights, Lowlights und auch über Baustellen. Für den Landesjugendführungskreis berichten die drei Sprecherinnen: Carina Schmidt (Schleswig-Holstein), Gesa Lübke (Hamburg) und Diana Pehlgrimm (Mecklenburg-Vorpommern).

Sven Dinglinger, Vertreter der Bundesebene, informierte über die Neuerungen in der Jugendordnung. Weitere Informationen dazu gibt es nach Bekanntwerden auf dieser Seite im Bereich „Downloads“.
Eigentlich ist es das Jahresthema 2012, aber der „Kritische Konsum“ soll die Arbeit der Jugendgruppen auch in 2013 weiter begleiten. Franziska Mathes stellte Projekte vor und lud dazu ein, das Thema in den Gruppenstunden weiterhin zu behandeln.  

Die Wahl des neuen Diözesanjugendführungskreises zeigte, dass der „alte Vorstand“ seine Arbeit gut gemacht hat, denn wieder gewählt wurde Jugendsprecher David Beumer, Franziska Mathes zu seiner Stellvertreterin und Dominic Friederich sowie Silvio Grabowski wurden zu den beiden Jugendvertretern gewählt.

Das war die Diözesanjugendversammlung in Worten, hier geht’s zu den Bildern.


Jetzt anmelden für das Bundesjugendlager 2013

"Glück auf! Komm' Pott!" So lautet das Motto des diesjährigen Bundeslagers in Gelsenkirchen. Ab sofort könnt Ihr Euch anmelden.

Hier findet Ihr alle notwendigen Informationen zum Bujula 2013, die Ausschreibung und die Anmeldebögen.

Bitte beachtet: Neben den bekannten Anmeldebögen müssen die Gruppenleiter die Excelliste digital ausfüllen und über den Dienstweg digital mitschicken!

Auf dem 1. Tabellenblatt finden sich Hinweise zum Ausfüllen. 

Das Infoblatt
Den Personalbogen für Gruppenleiter und Teilnehmer
Die Anmeldeliste für Gruppen


Interview mit unserer neuen Diözesanjugendreferentin Lilli zum Auftank-Wochenende

Frage: Lilli, du warst jetzt kürzlich das erste Mal auf dem sogenannten Auftank-Wochenende der Malteser Jugend unterwegs. Wie war das?

Lilli: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht! Wir haben uns mit einer netten Gruppe aus der gesamten Diözese ans Ende der Welt begeben. Und zwar nach Elpersbüttel bei Meldorf bei Büsum. Dort haben wir uns von Freitag bis Sonntag in der Deichherberge eingemietet und haben es uns dort zum „Auftanken“ und „Luft holen“ gemütlich gemacht.

Frage: Gab es ein fest gelegtes Programm für das Auftankwochenende?

Lilli: Ein grobes Rahmenprogramm gab es zwar schon, aber das Wochenende soll für die Leiter der Malteser Jugend und der Schulsanitätsdienste, wie der Name schon sagt, dazu da sein, aufzutanken und Kraft zu schöpfen für das kommende Jahr.

Frage: Was liegt denn an im Jahr 2013?

Lilli: Vieles! Wir haben jede Menge Pläne für 2013, wir wollen nicht nur traditionell das Pfingstlager und das Bundesjugendlager besuchen, sowie den Schulsanitätsdienst in Hamburg mit einem Zirkeltraining beglücken, sondern möchten uns in 2013 auch erstmalig an der 72-Stunden-Aktion des BDKJ beteiligen. Während des Auftankwochenendes sind wir dazu schon konkret in die Planung eingestiegen, natürlich passt eine Sozialaktion besonders gut zu uns Malteser Jugendlichen. Das erste Treffen des Planungsteams soll noch im Februar stattfinden.

Frage: Wer war denn eigentlich alles zu diesem Auftankwochenende eingeladen?

Lilli: Eingeladen waren alle Leiter der Malteser Jugend und Leiter der Schulsanitätsdienste in der gesamten Diözese Hamburg, zusammen gekommen sind schlussendlich 16 junge motivierte Leute von Rostock bis Flensburg, mit denen wir bei Wellen und Schnee sehr viel Spaß hatten.
Sogar Pater Karl hat uns am Sonntag noch einen Besuch abgestattet um zum Abschluss des Wochenendes noch eine richtige Malteser Jugend-Messe mit uns zu feiern. Das war wirklich schön!


Sonderpreis für die Schulsanitäter der Stadtteilschule Bramfelder Dorfplatz / Hegholt

Über den Sonderpreis für besonderes soziales Engagement freuen sich unsere SchulsanitäterInnen von der Stadtteilschule Bramfelder Dorfplatz / Hegholt in Hamburg! Das Präsidium des Malteser Hilfsdienstes e.V. hat die Schule mit diesem Preis ausgezeichnet, um damit herausragende schulsanitätsdienstliche Leistungen und beispielgebendes ehrenamtliches Engagement zu würdigen.

Der Preis wird für das Jahr 2012 erstmalig unter den weit über 600 Malteser Schulsanitätsdiensten, in denen sich bundesweit über 9.000 Mädchen und Jungen engagieren, verliehen. Michael Moewius, Hamburger Koordinator für Schulsanitätsdienste, und einige Schülerinnen und Schüler nahmen den Preis am 30.11.2012 gemeinsam stolz entgegen. 
Diözesanleiter Andreas Damm dankte ihnen für ihr besonderes Engagement und ermutigte sie, sich weiterhin für diese wichtige Aufgabe einzusetzen.


Von Wildschweinen, Graugänsen und Heuballen

Freitag, 28. September 2012, 16:59 Uhr. Es ist ein ruhiger, sonniger Nachmittag im Sachsenwald. Auf einem kleinen Bauerhof am Waldrand sammeln sich die Schweine am Futtertrog und die Ponys schlagen träge mit Ihren Schweifen.
Was sie nicht wissen: die Wikinger kommen!

Als Dankeschön für die fleißge, geduldige und oftmals auch mühsame und zeitaufwändige Arbeit zum Bundesjugendlager hat das Jugendreferat – ein letztes Mal unter der Leitung von Marina Rochna – alle Helfer der Diözese Hamburg eingeladen, sich selbst und ein großartiges Bundesjugendlager zu feiern.
Im Sommer noch als Wikinger am Ansveruskreuz unterwegs, kamen sie heute als bunt gemischte Teams aus Wildschweinen, Graugänsen und –passend zur Übernachtungsmöglichkeit – Heuballen daher.
In einer spannenden Olympiade wurde der professionelle Umgang mit Pfeil und Bogen unter Beweis gestellt, Bauklotz-Türme in schwindelerregenden Höhen gebaut und zu guter Letzt auch noch ein blindes Go-Cart-Rennen bestritten. Der anschließend gewaltige Hunger konnte an einem ausladenden Grillbuffet gestillt werden.

Der Abend fand einen nostalgischen Ausklang mit einer Diashow voller Erinnerungen an das Bundesjugendlager und einer Abschiedsrede des DJFK für Marina. Dank eines wärmenden Lagerfeuers konnten auch die letzten Wehmutstränen schnell getrocknet werden und bei stimmungsvollem Gesang und vielschichtigen Gesprächen klang der Abend in klassischer Malteser Jugend-Sitte aus, bevor sich alle ehemaligen Wikinger schließlich erschöpft vom Tag ins Heu kuschelten.

Erst spät in der Nacht wurde es still auf dem Hof am Sachsenwald, und endlich konnten auch die Ponys und Schweine sich beruhigt Schlafen legen. Nicht wissend, dass am nächsten Morgen noch das Riesentrampolin von den Wikingern erobert werden wollte…


… in Hamburg sagt man Tschüss – Wechsel im Jugendreferat

Nach unserem Bundesjugendlager war es nun allen klar, dass die Zeit gekommen ist sich von unserer Jugendreferentin  zu verabschieden. Wir lassen sie nicht gerne gehen.
„Liebe Marina,
vielen Dank für dein Engagement in den letzten Jahren, die Zeit und die Motivation, die du in die Malteser Jugend gesteckt hast! Danke auch für endlose E-Mails und Telefonate, Besuche in den Gruppen, Planung von Zeltlagern (die wir dir eingebrockt haben) und Kursen. Wir werden dich im Jugendreferat vermissen!
Trotzdem gibt es keinen Grund traurig zu sein, denn es gibt gleich zwei Mal Positives zu berichten:  Zum einen bleibt uns Marina als Referentin für das Ehrenamt erhalten und so werden wir sie wohl das ein oder andere Mal wiedersehen. Wir wünschen dir, Marina, viel Freunde an der neuen Aufgabe.
Zum anderen ist nun seit Mitte September ein neues Gesicht im Jugendreferat zu finden. Herzlich Willkommen Lilli! Schön, dass du nun mit an Bord bist auf unserem Malteser-Jugend-Schiff. Ahoi!"

Euer DJFK


Meerwärts zieht die Malteserjugend

Am Wochenende vom 14.9. bis zum 16.9.2012 waren wir auf dem Jugendfestival Meerwärts. Unter dem Motto „Neuland checken – Welt entdecken“ verbrachten wir das Wochenende mit vielen anderen Jugendlichen aus dem Erzbistum Hamburg. Am Samstag besuchten wir eine Vielzahl von unterschiedlichen Workshops im Land der Gefühle, dem Land der Herausforderungen, dem Land der Wirklichkeit und dem Land der Träume.
Während sich einige mit der harten Wirklichkeit des Lebens in Afghanistan auseinander setzen, oder bei uns Maltesern die Herausforderung Erste Hilfe kennenlernten, entspannten andere beim Basteln von Traumfängern, Theaterspielen oder beim Chillen in der Lounge. Am Abend feierten wir zusammen mit 160 anderen Teilnehmern eine Vigil am Strand. Danach wurde der Partysaal von Feingold und FischKlub feat. Daniel Abozen bis in den späten Abend hinein gerockt.
Sonntag beendeten wir gemeinsam das Festival mit der Heiligen Messe und fuhren nach einem leckeren Mittagessen nach Hause.
Wir freuen uns schon jetzt darauf im nächsten Jahr das Festival mit noch mehr Malteserjugendlichen zu rocken!


Dreifacher Einsatz der Malteser Jugend beim "Kindertag" in Timmendorfer Strand

Die ehrenamtlichen Aktiven der Malteser Jugend Timmendorfer Strand waren am Sonntag, 12.08., beim „Kindertag“ des Gemeinde-Jugendrings im „Alten Kurpark“ gleich dreifach in Aktion:
Neben der traditionellen Pommes Frites-Verkaufsaktion, wurde auch der Sanitätsdienst für die gesamte Veranstaltung von den Maltesern übernommen und die allseits beliebte Fahrt in der „Hosen-Boje“ angeboten.
Bei strahlendem Sonnenschein war das Festgelände gut besucht und zahlreiche Veranstaltungen sorgten bei Kindern, Jugendlichen, Eltern und Großeltern für einen kurzweiligen Tag. Dabei hatten die Organisatoren vom Gemeinde-Jugendring ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Die Besucher erlebten einen Auftritt des Fanfarenzugs „Freibeutermukke“, die Vorstellung von „Krefts Puppentheater“, Livemusik von „School of Rock“ und der Kindergesangsgruppe „Starkinds-Family“ und die  Mini- und Junior-Cats-Cheerleader.
Außerdem war Luftballonmodellierer „Zarni“ vor Ort und Hüpfburg, Kistenklettern, Trocken-Surfen, Bungeeturnen, Torwandschießen und die Malteser "Hosen-Boje" boten für jeden das richtige Spaß-Programm.


Erstes Bundesjugendlager in unserer Erzdiözese Hamburg

Lange war es ein Traum, endlich auch einmal ein Bundesjugendlager der Malteser Jugend ausrichten zu dürfen. 2012 war es nun endlich soweit: Nach langen Vorbereitungen konnten wir am 21. Juli rund 650 Malteser Jugendliche am Ansveruskreuz bei Ratzeburg begrüßen.
Darunter auch 70 Teilnehmer und viele Teamer aus der eigenen Diözese. Eine Woche lang wurde zusammen gesungen, gelacht, gespielt, geholfen und jede Menge Neues gelernt. Unter dem Motto „Ansgars Wikinger sehen Mee(h)r“ sahen die vielen großen und kleinen Wikinger nicht nur die Ostsee, sondern erlebten auch eine Menge mehr: Freundschaft, Gemeinschaft und Glauben.

Wir Hamburger Malteser hoffen, dass alle eine schöne Woche bei uns hatten und sie den hohen Norden in guter Erinnerung behalten. Hier gehts zur Bildergalerie!


Silber für die Schulsanitäter der Sophie-Barat-Schule

Für ihre kompetente und schnelle Erste Hilfe am verletzten Mitschüler wurde das Schulsanitätsteam der Sophie-Barat-Schule am 12. Juni 2012 mit dem zweiten Preis im Wettbewerb der Hamburger Schulsanitätsdienste (SSD) ausgezeichnet. Leah Maria Kaufmann, Laura Wieczorek, Svenja Reiher, Christoph Werner Schmolling und Nastasja Baginski freuen sich über 200 Euro Preisgeld. Den ersten Platz gewann das Team des Gymnasiums Bornbrook, den dritten Platz die Schulsanitäter des Albrecht-Thaer-Gymnasiums.

Schulsanitäts-Teams aus 26 Schulen traten gegeneinander an, so viele wie noch nie in der sechsjährigen Geschichte des Wettbewerbs. Die jungen Sanitäter testeten ihre Ersthelferkenntnisse anhand von zehn Aufgaben aus Theorie und Praxis. Hierbei standen Schulunfälle, die tatsächlich passiert waren, Pate.

Die Nachwuchs-Sanitäter wurden ausgezeichnet von Rainer Köker, von der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) und Hans-Jürgen Müller, Leiter der Abteilung Prävention und Arbeitsschutz der Unfallkasse (UK) Nord. "Schulsanitätsdienste machen Schule", freute sich Hans-Jürgen Müller über die steigende Zahl teilnehmender Bildungseinrichtungen. "Die Schulsanitäter leisten einen wertvollen Beitrag zur Rettungskette. Durch ihre kompetente Erstversorgung wird mancher schwere Unfallschaden gemildert", lobte der Präventionsfachmann.

Der Wettbewerb der Schulsanitätsdienste wurde ausgerichtet von der Unfallkasse Nord, dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI), der Malteser Jugend, der Johanniter-Jugend, dem Arbeiter-Samariter-Bund und dem Jugendrotkreuz.


Rostocker Sieg beim Regionalwettbewerb

Mit fünf verschiedenen Teams startete die Diözese Hamburg am 08. Juni mit dem Bus nach Hannover zum Regionalwettbewerb 2012. Ein Helfer-Team aus Rostock, ein Jugend-Team aus Timmendorfer Strand und drei Schulsanitätsdienst-Teams aus Hamburg und Kiel gingen am Samstagmorgen an den Start um den Wettbewerb zu bestreiten.

Die Helfer mussten neben einem Theorie-Test und einem Pacour mit einer Trage, eine große Anzahl an verschiedenen Fallbeispielen erledigen. Die größte Herausforderung war wahrscheinlich ein nachgestelltes Busunglück mit vielen Verletzten. Auch die Schulsanitäter stellten ihr Können in Theorie und Praxis unter Beweis. Da gab es zum Beispiel einen Treppensturz, eine Verbrennung oder einen Herzinfarkt, die mit Erster- Hilfe versorgt werden mussten. Im Jugendwettbewerb kamen zu Fallbeispielen auch weitere Aufgaben wie Geo-Caching, ein Geschmackstest mit verbundenen Augen oder ein Religions-Quiz hinzu. Neben dem nötigen Ernst war natürlich in allen Teams auch jede Menge Spaß dabei.

Am Abend kam es nach der Feier der heiligen Messe und einem leckeren Essen zur Siegerehrung. Die Spannung stieg nicht nur bei den Jüngeren. Unser Jugendteam belegte den zweiten Platz hinter Bockhorst. Sie gewannen einen Kino-Gutschein für ihre Gruppe. 

Die SSD- Gruppen aus Hamburg belegten die Plätze zwölf und vier. Und mit großem Gejubel gewann die Mannschaft aus Kiel. Bei dem letzten Regionalwettbewerb und auch dem Bundeswettbewerb lagen sie immer auf Platz zwei hinter Berlin. Da war die Freude umso größer, dass sie sich dieses Jahr den wohl verdienten Sieg geholt haben.

Dann gab es auch hier endlich eine Bekanntgabe der Ergebnisse. Der Rostocker Gruppenführer rechnete fest mit einem vierten Platz und konnte es kaum fassen, als alle anderen Gruppen schon aufgerufen waren und sie nur noch gewinnen konnten. Mit einem Riesen-Applaus und viel Freude in der ganzen Diözese durften die Rostocker Helfer sich ihren Pokal für den ersten Platz abholen. Einen Herzlichen Glückwunsch an alle Teams!

An diesem Abend wurde noch lange gefeiert und so waren alle froh, als am Sonntag alle wieder gegen Mittag zu Hause ankamen und ihren Schlaf nachholen konnten.

Neben den Gewinnen und Pokalen bekamen wir aber auch noch eine schöne Aufgabe überreicht. Der Sieger des Helferwettbewerbes darf in 2 Jahren den nächsten Wettbewerb ausrichten.
So hoffen wir alle Teams 2014 in der Diözese Hamburg wieder zu sehen!


„(D)eine Welt bunter Kulturen“

So lautete das Motto des diesjährigen Pfingstzeltlagers im Berliner Grunewald. Jede teilnehmende Diözese hat sich mit einem Kontinent beschäftigt, sich verkleidet und einen Workshop ausgedacht. Die Diözese Hamburg mit fast 50 Teilnehmern wurde zu Afrika.
Am Samstag gab es Workshops zu den verschiedenen Kontinenten. In Asien lernte man Yoga, in Südamerika Samba tanzen und in Afrika wurden Musikinstrumente gebastelt und damit ordentlich viel Krach gemacht. In Nordamerika konnten man einen Cheerleader-Tanz zu „Barbie Girl“ lernen, in Australien wurde geschnitzt und gemalt und in Europa gab es „Ein bisschen Frieden“.
Am Abschlussabend wurden dann alle Ergebnisse der Workshops präsentiert. Am Montagmorgen ging dann ein schönes verlängertes Wochenende im Grunewald zu Ende.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, dann heißt es „Auf nach Dresden!“