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Malteser Jugend Hamburg

Rollstuhlfahrern das Leben ein wenig erleichtern

20.05.2019
Machten die Welt in 72 Stunden ein kleines bisschen besser, Teilnehmer der 72-Stunden-Aktion. Foto: Malteser Jugend
Machten die Welt in 72 Stunden ein kleines bisschen besser, Teilnehmer der 72-Stunden-Aktion. Foto: Malteser Jugend
Machten die Welt in 72 Stunden ein kleines bisschen besser, Teilnehmer der 72-Stunden-Aktion. Foto: Malteser Jugend

Lübeck/Hamburg. Unter dem Motto "Uns schickt der Himmel" waren vom 24. bis 25. Mai knapp 30 Kinder und Jugendliche der Malteser Jugend und des Schulsanitätsdienstes gemeinsam unterwegs. Ihr Ziel: Rollstuhlfahrern das Vorankommen in Lübeck ein wenig erleichtern. Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) machten sie sich in fünf Teams im Rollstuhl, mit Gehhilfen und zu Fuß auf, um Lübeck auf Barrierefreiheit zu testen und die sogenannte Wheelmap zu erweitern. Eine Wheelmap ist eine kostenlos nutzbare Online-Karte zum Suchen und Finden barrierefreier Orte. Mithilfe eines Ampelsystems (grün: voll rollstuhlgerecht, gelb: teilweise rollstuhlgerecht, rot: nicht rollstuhlgerecht und grau für unbekannte Rollstuhlgerechtigkeit) können Menschen mit Gehbehinderungen sich über die Erreichbarkeit ihres Ziels informieren, bevor sie dieses ansteuern. Rollstuhlfahrern eine echte Hilfestellung zu geben, indem sie diese Karte erweitern und aktualisieren, war das Ziel der beteiligten Kinder und Jugendlichen. „Es war eine rundum gelungene Aktion", so Diözesanjugendreferentin Laura Wieczorek, die die Aktion vorbereitet und koordiniert hat. 
Bei der 72-Stunden-Aktion beteiligen sich Kinder und Jugendliche 72 Stunden lang eigenverantwortlich und selbstorganisiert an einem sozialen Projekt. Der Grundgedanke der Solidarität im Einsatz für Andere und mit Anderen steht an diesen Tagen im Mittelpunkt. Weitere Infos unter 72-stunden.de.

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